[Intro] [Verse] Ein Atemzug, zwei Welten, die Luft ist dick Auf der einen Seite Glanz, auf der andern das Ghetto-Chic Markenläden strahlen grell, daneben die Tafel wartet Wo die Kinder ihre Träume zählen, von der Zukunft zart Ein Mercedes gleitet vorbei, Fenster sind getönt Während nebenan die Nachtschicht schuftet, ungesöhnt Die Startbahn ist nicht gleich, das ist die bittere Wahrheit Manche fliegen sofort, andere kämpfen mit aller Kraft [Pre-Chorus] Die einen lernen Latein, die andern zählen jeden Cent Die einen bauen Schlösser, die andern kämpfen für ein Event Die Straße lehrt dich mehr als jedes Buch, das stimmt schon Aber das Papier gibt dir die Karte, die Richtung, die Option [Chorus] Beton und Samt, zwei Welten, ein Land Wo die einen Träume leben, die andern nur Sand In den Augen, im Herzen, die Hoffnung verblasst Wenn dein Nachname schon sagt, wie dein Weg verfasst [Post-Chorus] Wie dein Weg verfasst Wie dein Weg verfasst Die Hoffnung verblasst [Verse] Im Viertel der Reichen, die Gärten sind perfekt Jedes Kind hat einen Tutor, jeder Schritt ist gecheckt Die Schulen sind elitär, die Kontakte sind Gold Ein Netzwerk, das dich trägt, bevor du überhaupt rollst Anderswo die Schulden türmen sich, der Kühlschrank ist leer Die Eltern kämpfen doppelt, doch es reicht nicht mehr Die Träume werden kleiner, die Realität wird hart Ein Leben in der Warteschleife, auf ein neues Start [Pre-Chorus] Die einen lernen Latein, die andern zählen jeden Cent Die einen bauen Schlösser, die andern kämpfen für ein Event Die Straße lehrt dich mehr als jedes Buch, das stimmt schon Aber das Papier gibt dir die Karte, die Richtung, die Option [Chorus] Beton und Samt, zwei Welten, ein Land Wo die einen Träume leben, die andern nur Sand In den Augen, im Herzen, die Hoffnung verblasst Wenn dein Nachname schon sagt, wie dein Weg verfasst [Bridge] Die Zukunft ist ein Luxusgut, für manche unerreichbar Ein Lottoschein im Leben, der selten mal greifbar Die Würfel sind gefallen, bevor du sie wirfst Ein Gefühl der Ohnmacht, das dich tief trifft [Verse] Ein Brief vom Amt, ein Anruf von der Bank Die Angst sitzt tief, die Seele ist krank Die Kluft wird größer, Tag für Tag Ein leiser Schrei, der niemand hört, keine Frag' Wir sind ein Land, doch die Wege sind weit Zwischen den Türen, zwischen der Zeit Manche Wege vorgezeichnet, andere steinig und rau Das ist die Doku, die Wahrheit, ganz genau [Chorus] Beton und Samt, zwei Welten, ein Land Wo die einen Träume leben, die andern nur Sand In den Augen, im Herzen, die Hoffnung verblasst Wenn dein Nachname schon sagt, wie dein Weg verfasst [Outro]